
Mittwoch, 24. Dezember 2008

Dienstag, 25. November 2008
Freitag, 21. November 2008
Rucksacktourismus
Letztes Wochenende war unser „Meeting“ in Carl und Annelies Schule – insofern haben sich alle Freiwilligen auf den Weg nach Fugong gemacht. Für uns bedeutete das eine etwa vierstündige Busfahrt den Nu Jiang aufwärts, während der man tatsächlich beobachten kann, wie sich die Landschaft verändert. In Fugong sind die Berge höher und schroffer und etwas felsiger, auch in der Landschaft liegen viele große Felsbrocken, die von den Bergen herunter gekommen sind.
Wir haben das ein oder andere besprechen müssen, und wir mussten auch ganz dringend Weihnachtskekse essen. Und Stollen. Von Herrn Jochimsen, Frau Qian und dem Kamerateam haben wir nämlich netter weise eine große Tüte voller Weihnachtsgebäck bekommen, und da wir nun alle zusammen waren, haben wir es uns natürlich nicht nehmen lassen, schon davon zu essen. Trotz der Tatsache, dass es erst November ist. Trotz Sonnenschein und 20 °C. Trotz Palmen. War lecker...
Abends hat uns die Schule zum Essen eingeladen in ein Restaurant der Lisu-Minderheit: es wird mit den Händen gegessen und viel Alkohol getrunken. Vor dem Essen , beim Essen, nach dem Essen. Es werden gemeinsam mehrere Runden eines kleinen (mäßig-prozentrigen) Schnapses getrunken – immer begleitet von einem Trinkspruch. Dann gehen die Gastgeber noch zu Gast zu Gast und trinken mit jedem; und wen sie ganz besonders mögen, mit dem trinken sie natürlich öfters. Um sich davor zu drücken, muss man schon etwas geschickt sein…aber es kann gelingen.
Später dann haben wir noch mit einigen Lehrern und mit zwei Gitarren zusammen gesessen. Und irgendwann sind wir auch schlafen gegangen...wir haben in den Schülerzimmern schlafen können, denn an dieser Schule gehen die Schüler jedes Wochenende nach Hause.
Sonntag haben wir uns noch die Stadt Fugong angesehen, bevor alle dann wieder zu ihren Schulen zurückgekehrt sind.
Alle? Nein, nicht alle: Linda und ich sind noch mit zu Eva und Maike an deren Schule gefahren, denn die Schüler bei uns hatten bis Mittwoch Prüfung und wir hätten keinen Unterricht gehabt. Somit haben wir unseren Schlafsack bei Eva und Maike wieder ausgepackt und sind die nächste Nacht dort geblieben.
Und dadurch hatten wir auch die Gelegenheit am Montag mit Eva und Maike und einigen Lehrern einen Ausflug in die Berge zu machen. Wir sind mit dem Auto ziemlich weit nach oben gefahren (die Berge sind etwa 5000 m hoch), haben dort eine Kirche und eine hübsches Haus besichtigt, sind zu einem „Teehaus“ gefahren und haben den dort produzierten Tee getrunken, gegessen und Karten gespielt, sind noch ein bisschen durch die Gegend gekraxelt und auch das ein oder andere Mal gedacht wir stürzen gleich ab…. doch, war schon ganz witzig.
Abends haben wir dann den Bus nach Liuku genommen – um in Liuku festzustellen, dass leider kein Bus mehr nach Laowo fährt….und Taxi is teuer… Aber egal: wir haben ja unsere Schlafsäcke dabei, schlafen wir doch einfach bei den Freiwilligen in der Liuku-Schule! Gesagt getan, und am Dienstagmittag sind wir dann – endlich – wieder in Laowo angekommen.
Nachdem wir nun also drei Nächte in drei verschiedenen Schulen geschlafen haben, waren wir doch irgendwie froh, wieder "zu Hause" zu sein!
Dienstag, 18. November 2008
Freitag, 14. November 2008
Das 40-jährige Jubiläum ist nun vorbei. Wir haben getanzt, gesungen und Spass gehabt. Also das volle Programm.
Kurz zum Tagesablauf:
Morgens mussten wir uns alle schick machen. Einige der Lehrer sind sogar extra zum Visagisten ins Dorf gegangen.
Schon ab 8 Uhr standen manche Lehrer am Einganstor bereit und haben die Gäste mit Tee empfangen. Selbstverständlich trugen alle die traditionellen Baikleider. In der Zwischenzeit wurden alle Schüler für die Tänze geschminkt. Ein etwas anderes Schönheitsideal, als ich das kenne, aber es ist ja alles immer subjektiv. Die Farbe des Make-ups war weiss, der Lippenstift knallrosa und die Augenbrauen wurden mit einem dicken braunen oder schwarzen Stift nachgezogen. In dem Schminkraum war es auf jeden Fall sehr lustig, da sich sogar die Jungs haben schminken lassen. Bei einigen der Schüler konnte man die Unzufriedenheit auf dem weissen Gesicht ablesen. Aber was sein muss, muss sein.
Nach langem Hin und Her und nach einem reichhaltigen Mittagessen fing die Aufführung an. Es wurden round about 15 Tänze aufgeführt. Es sieht sehr beeindruckend aus, wenn alle 15 – 100 Tänzer synchron die, lang eingeübten, Bewegungen ausführen.
Mir persönlich, hat das Dragonspiel am meisten gefallen. Die runden und überfließenden Bewegungen des 20 Meter langen Drachens und die Trommeln im Hintergrund fand ich wirklich atemberaubend und was noch dazu kommt, es war etwas was den Schülern viel Zeit, Kraft und Energie gekostet hat.
Überhaupt können die Schüler stolz auf ihre Leistungen sein und dieses Erfolgserlebnis ausleben.
Unter anderem waren wir auch irgendwann mal an der Reihe. Die Aufregung war groß, aber was sein muss, muss sein. Also sind wir und unsere Backgroundtänzer, eine Kuh, ein Hahn, ein Schaf, ein Schweinchen und eine Ente, raus in die Menge und haben mit unserem „Old Macdonald had a farm“ Song die Bühne gerockt. Also im Nachhinein war alles halb so schlimm. Das Hauptziel, dass nicht nur wir, sondern auch die Zuschauer Spaß haben, wurde erreicht. Zumindest unsere very important person, unsere deutschen Kollegen, aus dem VIP- Bereich, hatten sichtbar Spaß.
Zum Ende der Programmveranstaltung sollten die einzelnen Klassen ihren einstudierten Song im Chor vorführen. Einige der Schüler schleppten uns mit auf die Bühne. Somit blieb uns keine andere Wahl als zu versuchen das Beste daraus zumachen und mitzusingen bzw. die Lippen passend zum Gesang zu bewegen. Glücklicherweise war es schon dunkel, so dass wir die Reaktionen der Zuschauer nicht mehr sehen konnten. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass man dank der grellen Bühnenbeleuchtung uns sehr gut erkennen konnte. Es hat alles seine Vor-und Nachteile.

Die großen goldenen Säulen vor den großen Eingangstoren, links und rechts bewacht von den goldenen Löwen.
Auf dem riesigen Er Hai Lake sieht man ab und an Chinesen, die versuchen ihr beladenes Boot auf das andere Ufer zu paddeln.
Bereits auf dem Weg zur Spitze des Cang Shang Mountain mit der Seilbahn, weiß man, dass einen dort oben eine unvergessliche Sicht erwartet. Der Berg ist gewaltig und die Natur ist mit Nichts zu vergleichen. Dort angekommen gehen gut ausgelegte Fußwege links und rechts um den Berg herum.
Auf diesen Wegen gibt es immer wieder neue Aussichtspunkte, dessen Besonderheit man in Worte gar nicht fassen kann. Es ist vielleicht der Abhang, der das Kribbeln im Bauch auslöst, oder doch vielleicht, die weite Sicht auf ganz Dali City, oder doch vielleicht das Spiel des Schattens und der Sonne, das man entlang des Berges beobachten kann, oder doch vielleicht der frische Wind und das Rauschen des Wasserfalls und das Zwitschern der Vögel und die Stille, die so gegensätzlich zu den Menschenmengen in der Großstadt sind, die einen diese besondere innere Ruhe vermitteln, dass man in diesem Moment einfach zufrieden und glücklich ist.
Am späten Nachmittag haben wir die letzte Bahn genommen, um wieder in die Stadt zu kommen.
Nach einem wieder Mal köstlichem Essen und einem Schaufensterbummel sind wir zum Hotel zurückgekehrt.
Wir haben uns die Erfahrung nicht nehmen lassen und sind abends mit dem Schlafbus nach Hause gefahren. Und ich kann nur sagen, es war eine Erfahrung wert.
Sonntag, 2. November 2008
Vom Fernsehstar zum Müllsammler
Seit gestern scheint die Sonne endlich wieder, und es ist dementsprechend heiß – was man sich vor ein paar Tagen gar nicht mehr hätte vorstellen können.
Gestern haben wir Besuch bekommen von Peter Jochimsen und Wei Qian, den Geschäftsführern der Organisation. Mit ihnen zusammen kam auch ein Kamerateam aus Deutschland, welches über die beiden einen Dokumentarfilm drehen möchte, und hierfür jetzt zunächst die Recherche betreibt. Da sie auch gerne unseren Unterricht filmen wollten, wurde spontan eine Klasse zusammengetrommelt, mit der wir dann 10 Minuten lang etwas Unterricht gemacht haben...extra für die Kamera.
Chinesische Reporter waren übrigens auch schon bei uns: einmal wurden nur Fotos gemacht, ein anderes Mal wurde ebenfalls unser Unterricht gefilmt. Man merkt: wir sind eben die ersten Ausländer, die diese Schule besuchen (oder die überhaupt diese Gegend für eine längere Zeit besuchen). Tourismus gibt es hier praktisch nicht – laut Julie sind sehr, sehr, sehr selten mal Ausländer in Liuku. Und in Laowo schon gar nicht. Vor einigen Monaten noch hat sie versucht ihre Klasse in Bezug auf Englisch zu motivieren, indem sie erzählte, dass sie dann ja auch mit Ausländern reden können. Die Schüler haben geantwortet, dass sie ja eh nie einen Ausländer treffen werden. Tja, manchmal kommt es eben doch anders! Hier sind wir jetzt…
Donnerstag, 30. Oktober 2008
rain keeps falling, rain keeps falling down
Sonntag, 26. Oktober 2008
Geldwechsel und die Großzügigkeit der Kinder
Donnerstag, 23. Oktober 2008
School sweet School
Seit Montag geht nun wieder alles seinen gewohnten Gang, und die Kinder leben wieder in schulischer Vollbeschäftigung. Morgens um 06.30 Uhr „klingelt der Wecker“: durch die Lautsprecher der ganzen Schule geht die Weckmelodie, der man sich nicht entziehen kann. Auch Samstag und Sonntag nicht. Die Kinder stehen auf, waschen sich mit kaltem Wasser, ziehen sich an, und laufen dann 10 Minuten lang Runden um den Schulhof. Um ca. 07.00 Uhr beginnt das „Morning Reading“: die Kinder lesen gemeinsam einen chinesischen Text, und an zwei Tagen der Wochen einen englischen Text. Das ist um 07.40 Uhr zu Ende und es gibt in der Schulmensa Frühstück. Das besteht aus einem Hefebrötchen, welches sehr weich ist und sehr neutral schmeckt. Es macht sehr satt, und kostet umgerechnet 0,5 Eurocent. Also wird in China doch nicht immer warm gefrühstückt, obwohl es wohl auch viele gibt, die gerne Nudeln frühstücken. Wir zumindest sind mit dem Hefebrötchen sehr zufrieden.
Um 08.15 beginnt dann die erste Stunde und geht bis 09.00 Uhr. In der 15-minütigen Pause versammeln sich alle Schüler auf dem Schulhof, um eine Art Tanzgymnastik zu machen. Manche mit mehr, andere mit weniger Elan, aber zumindest bewegen sich alle etwas. Es geht in die Tai Chi-Richtung, aber es ist definitv kein Tai Chi. Es folgt noch die zweite, dritte und vierte Unterrichtsstunde des Vormittags, bevor dann um 12.00 Uhr die Mittagspause beginnt.
In der Schulkantine können sich die Schüler das Essen abholen. Es gibt jeden Tag Reis, und dazu zwei verschiedene Gemüse. Das kostet insgesamt 1 Eurocent, und für 0,5 Eurocent kann man sich weitere Gemüse oder Nudeln dazu kaufen.
Die Portionen sind allerdings sehr reichlich, und was man nicht schafft aufzuessen – oder was man nicht essen mag – kann man in einen bereitgestellten Trog schütten. Das dient dann den Schweinen als Nahrung, welche hier an der Schule gehalten werden. Die Schweine wiederum werden für die Schulmensa geschlachtet, und dienen also wiederum uns als Nahrung. Ein geschlossener Kreislauf. Wir haben kurz überlegt, ob eigentlich auch die Fleischreste an die Schweine verfüttert werden... Bestimmt.
Von etwa 12.40 Uhr bis 13.30 Uhr ist Mittagspause, welche die Schüler auf ihren Zimmern verbringen und still sein müssen. Dies wird auch mehr oder weniger genau von den Lehrern überwacht, welche mit Trillerpfeifen vor den Wohngebäuden stehen, und jeden Schüler ermahnen, der draußen herumläuft oder zu laut ist. Regelmäßig kommt es vor, dass die Schüler es nicht rechtzeitig schaffen, ihre Wäsche zu waschen, welche dann über Mittag an den Wasserhähnen stehen bleiben muss – und nicht selten kommt es auch abends zu selben Situation, sodass die Wäsche über Nacht draußen in der Waschschüssel liegen bleibt. Die Möglichkeit, dass die Schüler noch fünf Minuten weiter waschen und die Wäsche aufhängen, gibt es nicht – da sind die Lehrer streng.
Um 17.00 Uhr gibt es Abendessen, welches genau wie das Mittagessen aufgebaut ist. Dann haben die Kinder wieder ein wenig Freizeit, in der liegen gebliebene Wäsche gewaschen werden kann, Haare gewaschen werden können oder ein wenig Basketball oder Ping Pong gespielt wird.
Am Abend sind noch einmal zwei Unterrichtstunden: von 20.15 Uhr bis 22.00 Uhr. Viele Lehrer lassen in diesen Stunden allerdings die Hausaufgaben erledigen, oder den am Tag durchgenommenen Stoff eigenständig wiederholen. Um 22.20 Uhr ertönt wieder die Schulklingel, und die Kinder müssen Schlafen gehen. Insofern sind die Kinder eigentlich rund um die Uhr beschäftigt; viel Freizeit bleibt nicht – fröhlich sind sie trotzdem.
Home sweet home
Wie Linda schon erzählt hat, waren wir in Liuku und haben dort unser freies Wochenende verbracht. Die Kinder hatten ebenfalls frei, und durften nach Hause fahren. Am Samstagmorgen haben sie es erfahren, und entsprechend haben sie sich auch gefreut. Bis zum Samstagmittag war noch Unterricht, und dann ging es auf den Heimweg. Viele gehen zu Fuß, zum Teil bis zu fünf Stunden. Viele Familien wohnen oben in den Bergen und bewirtschaften dort Reis- oder Maisfelder. Andere Kinder haben den Bus genommen, um nach Hause zu gelangen. Und wieder andere sind in der Schule geblieben, weil der Weg zu weit wäre. Diese Kinder sehen ihre Eltern dann erst im Februar wieder, denn dann sind vier Wochen lang Ferien – und dann lohnt es sich natürlich auch für diese Kinder, nach Hause zu fahren. Am Sonntagnachmittag mussten die Kinder wieder in der Schule sein. Viel Zeit war also nicht zu Hause, aber zumindest haben die Kinder ihre Eltern wieder gesehen – und umgekehrt natürlich auch. Und die Kinder konnten sich neues Geld geben lassen, damit sie sich hier ihr Essen und sonstige Dinge kaufen können. Auf unsere Frage, was sie zu Hause gemacht haben, kam als Antwort fast immer Hausarbeit, Kleidung waschen, Essen kochen, Hausaufgaben für die Schule machen, Lernen… aber auch Basketball spielen oder fernsehen wurde genannt. Dennoch ist das eine Kindheit, die sich schon unterscheidet von der Kindheit, die deutsche Kinder heutzutage haben. Zu einem Mädchen haben wir gesagt, dass sie dann ja sehr beschäftig war am Wochenende…sie meinte: „Nein: Mittags habe ich gekocht, dann habe ich die Wäsche gewaschen, am Nachmittag hab ich eine Stunde fernsehen gesehen, dann hab ich das Abendessen gekocht, und am Abend habe ich Mathe und Englisch gelernt.“ Wir waren beeindruckt, und zwar nicht nur von ihrem guten Englisch. Wir finden schon, dass sie ziemlich beschäftigt war an ihrem "freien" Wochenende…
Traditionelle chinesische Medizin? oder "You should get an injection!"
Trotz der hier herrschenden Temperaturen habe ich mich erkältet…man muss sich eigentlich fragen, wie das passieren konnte – schließlich haben wir meistens Sonnenschein und relativ hohe Temperaturen. Wie ein heißer Sommertag in Deutschland, nur das wir jetzt eben schon fast November haben. Daran merkt man, dass wir schon etwas näher am Äquator sind. Allerdings ist es morgens und abends deutlich kühler und oft weht auch ein kühler Wind, und da kann es schon sein, dass man sich ein wenig verkühlt – sowie es eben mir passiert ist.
Was daran allerdings deutlich geworden ist, ist dass hier vergleichsweise schneller und öfter zu Medikamenten gegriffen wird, als Linda und ich (und vielleicht generell die Deutschen?) es tun würden....mir jedenfalls sind bei einer einfachen Erkältung ein paar Kräuter wesentlich lieber als Antibiotika und „injections“!
Montag, 20. Oktober 2008
Unser Wochenende
Freitag, 3. Oktober 2008
Laowo und die Schule
Die Schule ist etwa 10 Gehminuten von der Durchgangsstrasse entfernt. Wenn wir aus unseren Zimmern kommen (jeder von uns hat ein eigenes Zimmer - wirklich Luxus...) haben wir einen wunderschoenen Ausblick auf die Berge und das Tal. Es wird viel Reis und Mais angebaut. Als wir heute nach "Laowo-Zentrum" (also zur Durchgangsstrasse) gegangen sind, haben wir Bauern gesehen, die gerade den Reis auf ihrem Feld geerntet haben. Auch die Maisernte scheint gerade zu sein, zumindest haben wir schon oefters Bauern gesehen, mit Koerben voller Maiskolben auf dem Ruecken.
Die Schule selbst hat etwa 500 Schueler und vielleicht 50 Lehrer. In jeder Klasse sind etwa 40 Schueler, insofern gibt es von jeder Klassenstufe (7., 8. und 9. Stufe) etwa 4 bis 5 Klassen. Die Kinder schlafen eigentlich alle in der Schule, und koennen jedes zweite Wochenende nach Hause. Auch die Lehrer wohnen hier an der Schule - oft haben die Lehrer untereinander geheiratet, und auch das Kind geht dann hier zu Schule oder zur Grundschule in Laowo....alles eine grosse Familie!
Am 8. November feiert die Schule ihr 30-jaehriges Bestehen, und das wird gross gefeiert. Seit etwa 2 Wochen wird dafuer geuebt: es wird ein folkloristischer Tanz einstudiert, einige Schueler singen oder spielen Instrumente. Sowohl die Schueler als auch die Lehrer machen bei dem Tanz mit - und da wir ja nun auch Lehrer sind, sind wir natuerlich auch dabei! Jeden Abend am 18. Uhr wird getanzt, fuer zwei oder drei Stunden. Es wurde auch extra ein Tanzlehrer aus Liuku engagiert, der alle zwei bis drei Tage vorbeikommt und uns neue Schritte beibringt. Es macht auf jeden Fall Spass, und wir haben auch etwas Sport auf diese Weise.
So - nu muessen wir langsam wieder den Computerraum raeumen....
Viele Gruesse!
Dienstag, 30. September 2008
in China
Heute mittag waren Linda und ich mit einigen Schulleitern und unserem deutschen Begleiter essen: es Schweinemagen, Schweineleber und geroestete Bienen zu essen - die im uebrigen ganz lecker sind, sind knusprig wie chips. Vor dem Essen haben wir noch karten gespielt, und zwar das beruehmte spiel "wenn du die darauffolgende karte nicht hast, kannst du nichts machen als starren". war sehr witzig, auch wenn wir etwas probleme hatten, die regeln zu begreifen.
wir sind auch recht komfortabel untergebracht - wahrscheinlich, weil wir jetzt doch an einer groesseren schule sind, und zwar 30 km oestlich von liuku an einem fluss. die leute sind alle total nett, aber oft haben wir probleme deren englisch zu verstehen, weil es echt schlecht ist, und die vielleicht auch mit unserer aussprache probleme haben. wir haben schon festgestellt, dass wir unser chinesisch dringend verbessern muessen!
Warm ist es uebrigens auch, und heute auch total sonnig. Ich glaub ich hab auch einen leichten Sonnenbrand. Wer kann denn das ahnen? die letzten wochen war im wetterbericht von baoshan immer wolken und regen! Die landschaft ist auch total schoen: lauter berge, fluesse, taeler. es wird viel mais und reis angebaut, aber auch bananen, kiwis, walnuesse wachsen hier. auch orangen gibt es - und die schmecken viiiiiiel besser als in deutschland. und es gibt pfirsiche, die eigentlich eher wie aepfel sind. witzig.
die kinder sind auch total nett - sind aber schon etwas aelter (weil wir ja nun eben an einer sogenannte mittelschule sind, und doch nicht an einer grundschule), und zwar so 12 bis 16 Jahre alt. und wenn wir die kinder bzw. teenies anlaecheln und "hello" sagen, dann kichern die oft ganz verschaemt. wirklich niedlich. einige mutige haben auch schon richtig mit uns auf englisch geredet - oder es zumindest versucht, weil deren englisch eben noch nicht weit her ist.
Wenn wir demnaechst wieder in den Computerraum kommen, melden wir uns wieder.
Die Computerlehrerin hat uns jetzt gezeigt, wie wir mit den Computern hier ins Internet kommen - denn versuch mal das richtige Programm oder die richtigen Einstellungen zu finden, wenn bei dem Computer alles chinesisch ist!
also bis dahin viele Gruesse!
Donnerstag, 25. September 2008
Mittwoch, 24. September 2008
Neuigkeiten über Raum und Zeit
Freitag, 19. September 2008
Und wo in China ist das??

Dienstag, 16. September 2008
Abflug?
Montag, 8. September 2008
Delayed
Aber China läuft uns ja nicht weg;-)