Dienstag, 6. Januar 2009

Deutsche Sprache schwere Sprache

...und Chinesisch übrigens auch!
Ich möchte gar nicht wissen, was wir alles für Fehler machen im Chinesischen!

Dennoch konnten wir uns ein Schmunzeln nicht verkneifen, als wir in einer Buchhandlung das unten abgebildete Lehrbuch gefunden haben. 

...and a happy new year!

Wir wünschen allen ein frohes neues Jahr, und hoffen, Ihr seid gut in selbiges hineingerutscht!

Wir haben den Jahreswechsel in Kunming verbracht, denn unser Zwischenseminar fand in der Woche um Silvester statt. Insofern kamen wir zur Feier des neuen Jahres sogar in den Luxus eines beheizten Hotelzimmers mit einer heißen Dusche...schön!

Und auch wenn anscheinend doch in manchen Ecken von China der Jahreswechsel nach dem westlichen Kalender gefeiert wird (z.B. Beijing, wie wir im Fernsehen sehen konnten), in Kunming jedenfalls haben wir nichts mitbekommen von besonderen Aktivitäten oder Feierlichkeiten. Wir haben einfach für uns selbst ein bisschen gefeiert mit Karaoke und Disco. Es gab zwar weder Sekt noch Berliner noch Raketen für uns - hat aber trotzdem Spaß gemacht. Nachdem wir unser Neujahrsfrühstück dann noch bei MacDonalds eingenommen haben (ein bisschen untraditionell, ich weiss...) sind wir um sieben Uhr morgens ins Bett gefallen. Aber nicht ohne vorher noch schnell unseren Liebsten in Deutschland per SMS ein schönes neues Jahr wünschen - denn als wir schlafen gingen war ja dort gerade erst Mitternacht! Zeitverschiebung ist schon was tolles!

Neujahr wurden wir dann von der Geschäftsführerin der Bildungsbehörde von Yunnan zum Essen eingeladen. Also sind wir gegen 16.00 Uhr in einen Bus gestiegen, der sich durch die verstopften Straßen von Kunming gequält hat. Ein Autofahrer ist doch tatsächlich vor'm Steuer eingeschlafen, weil der Verkehr so langsam vorwärts ging! Kein Scherz - wir mussten alle um das Auto herumfahren, und drin saß der schlafende Fahrer. Vielleicht hatte der auch zu lange Silvester gefeiert... Irgendwann sind wir dann aber doch bei Frau Wan zu Hause angekommen, und mußten feststellen, dass sie scheinbar ganz gut verdient. Die Wohnung ist unglaublich luxoriös eingerichtet...in der Ecke steht ein teures Klavier, aber keiner kann es spielen. Es sieht halt schön aus. So wie alle anderen Möbel und Gegenstände - wertvoll und teuer. Ein unglaublicher Gegensatz zu den Wohnungen der Lehrer und der Bauern. Eine andere Welt, die wir so nicht ganz erwartet haben... Wir haben sogar die Neujahrsansprache von Hu Jintao auf Frau Wans riesigem Plasmafernseher sehen können, und die Feuerwerke in Paris, London, Sydney etc. kamen auch im Fernsehen. War fast ein bisschen wie zu Hause, nur eben Herr Hu statt Frau Merkel. 
Das Essen war gewohnt lecker, und Linda und ich, sowie Martin, Annelie, Hanna und Wendy, die Tochter von Frau Wan, haben den Abend mit einem Kinobesuch ausklingen lassen. Sehr nett, ein moderner chinesischer Film (mit englischen Untertiteln, zum Glück!), wen der Titel interessiert: "If you are the one". 

Also alles in allem war Kunming ein kleiner Ausflug in die "modernere" (?) Welt, mit Heizung und fließend heißem Wasser, Disco, MacDonalds, Kino, Popcorn... auch mal wieder nicht schlecht. Einen richtigen Ausflug haben wir übrigens auch gemacht: in den Steinwald, recht beeindruckende Felsformationen östlich von Kunming. Und auf dem Rückweg haben wir eine Art Tropfsteinhöhle besichtigt - auch sehr beeindruckend. 

Jetzt freuen wir uns, wieder "zu Hause" zu sein, also an unserer Schule. Die Schüler haben diese Woche noch normal Unterricht, und nächste Woche haben sie Prüfungen, denn das Schulhalbjahr ist dann zu Ende. Etwa vier Wochen sind dann Winterferien, in denen das Frühjahrsfest gefeiert wird. Alle Lehrer und Schüler fahren zu ihren Familien, nur bei uns ist es anders herum! Unsere Eltern kommen uns besuchen und wir machen etwas Urlaub in Yunnan! 







Mittwoch, 24. Dezember 2008



Wir wünschen Euch allen auf diesem Wege ein schönes Weihnachtsfest! 

An uns ist die Adventszeit relativ spurlos vorbei gegangen, denn es erinnert hier wenig an Weihnachten. Kein Radio, welches Weihnachtslieder spielt, keine Lebkuchen im Supermarkt, keine Glühweinstände auf der Straße. Kein Jahresrückblick im Fernsehen, kein Schnee... Linda und ich haben Adventskalender, aber die alleine versetzen einen auch noch nicht in Weihnachtsstimmung. Hier wird eben kein Weihnachten gefeiert, und dennoch: in Liuku haben nicht wenige Geschäfte Weihnachtsdekorationen hängen. Irgendwie scheint man sich doch nach Westen zu orientieren. 

Heute ist also für uns eigentlich ein ganz normaler Tag. Wir haben vier Stunden Unterricht, wo wir über Weihnachten reden und ein bisschen Weihnachtslieder singen. Und heute abend wollen Linda, Jannik und ich ein bisschen "Weihnachten feiern". Mit Keksen, Kerzen und Mandarinen. Jannik ist zur Zeit bei uns zu Besuch, um unsere Schule kennen zu lernen, also werden wir es uns heute abend etwas weihnachtlich machen. 

Euch allen also ein schönes Weihnachtsfest mit allem was dazu gehört! Nächstes Jahr feiern wir wieder mit!

Viele liebe Grüße!!!
Linda und Sabine




Dienstag, 25. November 2008


Noch ein paar Bilder....
...wir in Bai-Kleidung (die Bai sind eine der Volksgruppen hier - oder politisch korrekt ausgedrückt: eine der ethnischen Minderheiten in dieser Region) zusammen mit den anderen Englisch-Lehrerinnen. In der hinteren Reihe, die Dritte von links ist übrigens Julie. Die Kleidung wurde allerdings nur für das Schulfest getragen - sonst sind alle ganz normal angezogen, ob nun Bai oder Han oder Lisu. 
...und wir mit einem chinesischen "Künstler", der gerade eine Blume für uns malt. 



Freitag, 21. November 2008

Rucksacktourismus

Letztes Wochenende war unser „Meeting“ in Carl und Annelies Schule – insofern haben sich alle Freiwilligen auf den Weg nach Fugong gemacht. Für uns bedeutete das eine etwa vierstündige Busfahrt den Nu Jiang aufwärts, während der man tatsächlich beobachten kann, wie sich die Landschaft verändert. In Fugong sind die Berge höher und schroffer und etwas felsiger, auch in der Landschaft liegen viele große Felsbrocken, die von den Bergen herunter gekommen sind.

Wir haben das ein oder andere besprechen müssen, und wir mussten auch ganz dringend Weihnachtskekse essen. Und Stollen. Von Herrn Jochimsen, Frau Qian und dem Kamerateam haben wir nämlich netter weise eine große Tüte voller Weihnachtsgebäck bekommen, und da wir nun alle zusammen waren, haben wir es uns natürlich nicht nehmen lassen, schon davon zu essen. Trotz der Tatsache, dass es erst November ist. Trotz Sonnenschein und 20 °C. Trotz Palmen.  War lecker...

Abends hat uns die Schule zum Essen eingeladen in ein Restaurant der Lisu-Minderheit: es wird mit den Händen gegessen und viel Alkohol getrunken. Vor dem Essen , beim Essen, nach dem Essen. Es werden gemeinsam mehrere Runden eines kleinen (mäßig-prozentrigen) Schnapses getrunken – immer begleitet von einem Trinkspruch. Dann gehen die Gastgeber noch zu Gast zu Gast und trinken mit jedem; und wen sie ganz besonders mögen, mit dem trinken sie natürlich öfters. Um sich davor zu drücken, muss man schon etwas geschickt sein…aber es kann gelingen.

Später dann haben wir noch mit einigen Lehrern und mit zwei Gitarren zusammen gesessen. Und irgendwann sind wir auch schlafen gegangen...wir haben in den Schülerzimmern schlafen können, denn an dieser Schule gehen die Schüler jedes Wochenende nach Hause.

Sonntag haben wir uns noch die Stadt Fugong angesehen, bevor alle dann wieder zu ihren Schulen zurückgekehrt sind. 
Alle? Nein, nicht alle: Linda und ich sind noch mit zu Eva und Maike an deren Schule gefahren, denn die Schüler bei uns hatten bis Mittwoch Prüfung und wir hätten keinen Unterricht gehabt. Somit haben wir unseren Schlafsack bei Eva und Maike wieder ausgepackt und sind die nächste Nacht dort geblieben.

  Und dadurch hatten wir auch die Gelegenheit am Montag mit Eva und Maike und einigen Lehrern einen Ausflug in die Berge zu machen. Wir sind mit dem Auto ziemlich weit nach oben gefahren (die Berge sind etwa 5000 m hoch), haben dort eine Kirche und eine hübsches Haus besichtigt, sind zu einem „Teehaus“ gefahren und haben den dort produzierten Tee getrunken, gegessen und Karten gespielt, sind noch ein bisschen durch die Gegend gekraxelt und auch das ein oder andere Mal gedacht wir stürzen gleich ab…. doch, war schon ganz witzig.

Abends haben wir dann den Bus nach Liuku genommen – um in Liuku festzustellen, dass leider kein Bus mehr nach Laowo fährt….und Taxi is teuer… Aber egal: wir haben ja unsere Schlafsäcke dabei, schlafen wir doch einfach bei den Freiwilligen in der Liuku-Schule! Gesagt getan, und am Dienstagmittag sind wir dann – endlich – wieder in Laowo angekommen.
Nachdem wir nun also drei Nächte in drei verschiedenen Schulen geschlafen haben, waren wir doch irgendwie froh, wieder "zu Hause" zu sein!

Dienstag, 18. November 2008

Falling rocks



Freitag, 14. November 2008

Das 40-jährige Jubiläum ist nun vorbei. Wir haben getanzt, gesungen und Spass gehabt. Also das volle Programm.

Kurz zum Tagesablauf:

Morgens mussten wir uns alle schick machen. Einige der Lehrer sind sogar extra zum Visagisten ins Dorf gegangen.

 Schon ab 8 Uhr standen manche Lehrer am Einganstor bereit und haben die Gäste mit Tee empfangen. Selbstverständlich trugen alle die traditionellen Baikleider. In der Zwischenzeit wurden alle Schüler für die Tänze geschminkt. Ein etwas anderes Schönheitsideal, als ich das kenne, aber es ist ja alles immer subjektiv. Die Farbe des Make-ups war weiss, der Lippenstift knallrosa und die Augenbrauen wurden mit einem dicken braunen oder schwarzen Stift nachgezogen. In dem Schminkraum war es auf jeden Fall sehr lustig, da sich sogar die Jungs haben schminken lassen. Bei einigen der Schüler konnte man die Unzufriedenheit auf dem weissen Gesicht ablesen. Aber was sein muss, muss sein.

Nach langem Hin und Her und nach einem reichhaltigen Mittagessen fing die Aufführung an. Es wurden round about 15 Tänze aufgeführt. Es sieht sehr beeindruckend aus, wenn alle 15 – 100 Tänzer synchron die, lang eingeübten, Bewegungen ausführen. 


Mir persönlich, hat das Dragonspiel am meisten gefallen. Die runden und überfließenden Bewegungen des 20 Meter langen Drachens und die Trommeln im Hintergrund fand ich wirklich atemberaubend und was noch dazu kommt, es war etwas was den Schülern viel Zeit, Kraft und Energie gekostet hat. 





Überhaupt können die Schüler stolz auf ihre Leistungen sein und dieses Erfolgserlebnis ausleben.

Unter anderem waren wir auch irgendwann mal an der Reihe. Die Aufregung war groß, aber was sein muss, muss sein. Also sind wir und unsere Backgroundtänzer, eine Kuh, ein Hahn, ein Schaf, ein Schweinchen und eine Ente, raus in die Menge und haben mit unserem „Old Macdonald had a farm“ Song die Bühne gerockt. Also im Nachhinein war alles halb so schlimm. Das Hauptziel, dass nicht nur wir, sondern auch die Zuschauer Spaß haben, wurde erreicht. Zumindest unsere very important person, unsere deutschen Kollegen, aus dem VIP- Bereich, hatten sichtbar Spaß.

Zum Ende der Programmveranstaltung sollten die einzelnen Klassen ihren einstudierten Song im Chor vorführen. Einige der Schüler schleppten uns mit auf die Bühne. Somit blieb uns keine andere Wahl als zu versuchen das Beste daraus zumachen und mitzusingen bzw. die Lippen passend zum Gesang zu bewegen. Glücklicherweise war es schon dunkel, so dass wir die Reaktionen der Zuschauer nicht mehr sehen konnten. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass man dank der grellen Bühnenbeleuchtung uns sehr gut erkennen konnte. Es hat alles seine Vor-und Nachteile.

Am Abend ging dann die Party erst richtig los. Es wurden bekannte, aber nicht mehr so ganz aktuelle, Songs aus den 90er Jahre, wenn nicht sogar aus den 80er Jahren, gespielt. Das schöne und interessante war, dass zu den chinesischen Liedern, traditionell, im Kreis und händchenhaltend getanzt wurde. 

Wir haben uns den Spaß nicht nehmen lassen und haben gerne mitgemacht, zumindest haben wir es versucht, den Tanzschritten des Tanzlehrers zu folgen. Und zum eigenen Vorteil hat man sich so warm gehalten, denn am Abend wurde es dann doch schon sehr kühl. Aber auch daran hat man gedacht und wer nicht tanzen wollte konnte sich Mitten auf der Tanzfläche an den zwei großen Feuerstellen wärmen. Irgendwann Mal gegen 24 Uhr wurden die Feuerstellen mit Wasser gelöscht und die Party war zu Ende.

Am nächsten Morgen haben wir erfahren, dass die Schüler für 4 Tage nach Hause gehen dürfen. Nachdem wir uns von Michael, Maria, Martin und Marie verabschiedet haben, entschlossen wir uns kurzfristig einen Trip nach Dali zu machen. Wir hatten ungefähr eine halbe Stunde Zeit zu packen und machten uns mit Julie auf den Weg, um noch den nächsten Bus zu erwischen. Und noch Mal vielen Dank Julie, du bist die Beste! 

Und schon saßen Sabine und ich im Bus unterwegs nach Dali. Die ersten paar Kilometer waren die Strassenverhältnisse akzeptabel, danach ging es holperig weiter. Das man sich an der Busdecke den Kopf nicht aufgeschlagen hat, war auch alles. Aber es hat sehr viel Spaß gemacht, dann braucht man kein Geld mehr für Freizeitparks auszugeben. 

Nach ca.7 Stunden sind wir dann in Dali Oldtown angekommen. Es war nicht all zu schwer ein günstiges Hotel zu finden, umgerechnet 7 Euro haben wir zusammen pro Nacht bezahlt. Nachdem wir unsere Sachen im Hotelzimmer abgelegt hatten, wurde es endlich Zeit zu essen. Das Sprichwort „Die Qual der Wahl“ passt sehr gut zu unserer Suche nach dem richtigen Plätzchen. An jeder Ecke gibt es die unterschiedlichsten Sachen. An der Foreignerstreet gibt es sogar Pizza und Steak. Nun, wir sind aber in China nicht um die überteuerte Pizza zu essen, sondern um so viel wie möglich auszuprobieren.

Also weg von den Touristenlokalen, in eine typisch chinesische Ecke, dort wo das gesamte Gemüse, allerlei Zutaten in Schüsseln vor dem Eingang präsentiert werden und die Fische im Aquarium darauf warten gegessen zu werden. Wir konnten uns also selber aussuchen aus was unsere Mahlzeit gemacht werden sollte und es war sehr lecker. Wir haben uns also richtig entschieden bzw. der Koch ist flexibel. Wir haben uns nämlich schon gefragt, ob die Sachen, die wir uns ausgesucht haben überhaupt kombinierbar sind, oder ob wir gegen alle Gesetze der Kochkunst verstoßen. Lecker war es alle Mal.

Dali hat eine wunderschöne Altstadt, so hat man sich China wirklich vorgestellt. Man taucht ein in die Geschichten des alten Chinas mit verzierten Holztüren, wunderschön bemalten Häusern, deren Dachspitzen nach obenhin abgeknickt sind. 






Die großen goldenen Säulen vor den großen Eingangstoren, links und rechts bewacht von den goldenen Löwen. 

Nach oben herausragende Tempel,
 die in ihrer kitschigen Buntheit dennoch etwas Zauberhaftes haben. 










Auf dem riesigen Er Hai Lake sieht man ab und an Chinesen, die versuchen ihr beladenes Boot auf das andere Ufer zu paddeln.






Bereits auf dem Weg zur Spitze des Cang Shang Mountain mit der Seilbahn, weiß man, dass einen dort oben eine unvergessliche Sicht erwartet. Der Berg ist gewaltig und die Natur ist mit Nichts zu vergleichen. Dort angekommen gehen gut ausgelegte Fußwege links und rechts um den Berg herum. 

Auf diesen Wegen gibt es immer wieder neue Aussichtspunkte, dessen Besonderheit man in Worte gar nicht fassen kann. Es ist vielleicht der Abhang, der das Kribbeln im Bauch auslöst, oder doch vielleicht, die weite Sicht auf ganz Dali City, oder doch vielleicht das Spiel des Schattens und der Sonne, das man entlang des Berges beobachten kann, oder doch vielleicht der frische Wind und das Rauschen des Wasserfalls und das Zwitschern der Vögel und die Stille, die so gegensätzlich zu den Menschenmengen in der Großstadt sind, die einen diese besondere innere Ruhe vermitteln, dass man in diesem Moment einfach zufrieden und glücklich ist.

 

Am späten Nachmittag haben wir die letzte Bahn genommen, um wieder in die Stadt zu kommen. 

Nach einem wieder Mal köstlichem Essen und einem Schaufensterbummel sind wir zum Hotel zurückgekehrt. 

Ausgeschlafen und ausgeruht haben wir uns am nächsten Morgen nach Dali City unterwegs gemacht, um dort herauszufinden, wann der letzte Bus Richtung Liu Ku abfährt. 

Wir haben uns die Erfahrung nicht nehmen lassen und sind abends mit dem Schlafbus nach Hause gefahren. Und ich kann nur sagen, es war eine Erfahrung wert.

Zu meiner Verwunderung konnte ich die meiste Zeit sehr gut schlafen und habe die 7 Stunden fahrt kaum realisiert. Ich wurde von der Stimme des Busfahrers aufgeweckt, der uns mitteilte, dass wir in Lao Wo angekommen sind. Es war Mitten in der Nacht als wir in unsrem Dörfchen angekommen sind. Und wieder Mal war ich sehr froh darüber hier die nächsten Monate zu verbringen.